Coole Gang

Coole Gang
v. links nach rechts - Stefan, Michael, Thomas

Sonntag, 14. November 2010

Abenteuer Ausland

Gemeinsame Erlebnisse verbinden. Gerade in der Ferne zeigt sich, ob man sich in Grenzsituationen versteht. Aber dies gilt es herauszufinden. Wir haben es voll und ganz ausgekostet und unseren Reisestiel gefunden. Grenzgänge zwischen Zivilisation und absoluter Abgeschiedenheit, das macht unsere Trips wild und unvergesslich.
Horseshoe-Bay Vancouver, British Columbia 1997
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New Zealand 1999

Samstag, 13. November 2010

Kraftorte

Der Altkönig 


Auf der Bergkuppe in 798 m Höhe eindrucksvoller Doppelringwall von bis zu 475 m Durchmesser, daran in SW anschließend ein den Hang hinabgreifendes Vorwerk, das eine Quelle in die Anlage einbezieht. Ursprünglich Steinmauer mit stützendem "Fachwerk" aus Holzbalken, sog. "Gallische Mauer" (murus Gallicus). Hinsichtlich des Mauertyps ist der Steinwall in der Archäologie Mitteleuropas namengebend: Mauer Typ Altkönig-Preist. Der äußere Ringwall hat zwei Flankentore, d.h. das Tor befand sich jeweils am Ende einer beidseitig von Wall-Stümpfen flankierten Torgasse. Die Tore jeweils in S und SO der Anlage.
Frühes Latène (Eisenzeit)

Lage: Ca.6.5 km SW des Herzbergs. 

Alter: Ca. 2400 Jahre

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Altenhöfe

                                  
Dieser Rundweg umschließt im großen Bogen die Anhöhe Altenhöfe. Auf ihr befindet sich der westliche Teil des Heidetränk-Oppidums. Hier waren die meisten Mauern, wie im auch im östlichen Teil auf der Goldgrube, in trockenbauweise errichtet. Senkrechte Pfosten an den Innen- und Außenfronten sowie verbindende waagrechte Balken hielten die Mauerfronten zusammen. Im Gegensatz zur Goldgrube, wo die Füllungen der Mauern überwiegend aus Erde mit Steinzusatz bestanden, hatten die Erbauer hier das Innere der Mauern ausschließlich mit Steinen verfüllt. Wir finden deshalb an vielen Stellen der Altenhöfe noch gut erkennbare Steinwälle als Reste der ehemaligen Mauern vor. Funde datieren die Nutzung der Anlage in die sog. Spätlatènezeit (2. - 1. Jahrhundert v. Chr.). Ältere Besiedlung ist durch Funde der Hallstattkultur (800-475 v. Chr) belegt. 

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Keltische Siedlung/Keltenrundweg:
Eine riesige Siedlung der Kelten, umgeben von einer heute noch als Wall erkennbaren Stadtmauer, erstreckte sich in den letzten Jahrhunderten v. Chr. über die beiden Höhenrücken „Altenhöfe“ und „Goldgrube“ 


 Goldgrube

beiderseits des Heidetränkbaches bis ins Tal, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Sie war wohl die erste Siedlung mit großstadtähnlichem Charakter im heutigen Rhein-Main-Gebiet.
Auf dem archäologischen Rundwanderweg über die Goldgrube lernen Sie einen wesentlichen Teil dieses größten vorgeschichtlichen Geländedenkmals auf hessischem Boden kennen. Der Weg führt auf einer Strecke von etwa 4,3 Kilometern vorbei an den markantesten Stellen der damaligen keltischen Stadt.
Ein 2stündiger Rundwanderweg ist mit Wegesymbolen gekennzeichent, das an allen Weggabelungen angebracht ist:  Auf 16 Tafeln in deutscher, englischer und französischer Sprache werden mittels Rekonstruktionen, Karten und Bildern die im Gelände sichtbaren Überreste der Ringwallanlage (Stadtmauer, Tore und Siedlungsflächen) erklärt. Ein informativer Einblick in das Leben der Kelten im Taunus.

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Weisse Mauer 

Etwas östlich des Altkönig liegt auf 634m ü. NN die Weiße Mauer, von der aus man eine freie Sicht auf den Großen Feldberg (881m) hat. Die Weiße Mauer ist ein Frostschuttmeer aus Taunusquarzit. Sie gehört zum Naturschutzgebiet Altkönig. Vom Feldberg aus gesehen, glänzen die Quarzdurchsetzten Steine bei Sonnenlicht weiß, daher kommt der Name Weiße Mauer. Beliebt ist die Weiße Mauer vor allem bei Anhängerinnen von Hexenkulten und keltischen Bräuchen. Der Weißen Mauer wird eine spezielle Energie zugeschrieben, so dass alle Besucher gebeten werden, sich dort besonders achtsam zu verhalten.

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Bleibeskopf:


Die versteckt gelegene kleine Höhenkuppe im Forst Bad Homburg mit ihrer romantischen Felskulisse war im 8. Jhdt. v.Chr. eine befestigte Höhensiedlung. Trotz der verborgenen Lage in der Kette der Vordertaunushöhen bietet sich von der Felsgruppe im SO des “Kopfes” ein weiter Blick in die Rhein-Mein-Ebene. Der Ringwall, der die Kuppe umgibt, ist noch als niedriger Steinwall unterschiedlich gut erkennbar. In seinem östlichen Steinversturz und aus der Mitte des Innenraumes wurden 7 Bronzedepots gefunden, die als Weihegaben gedeutet werden. Vermutlich hatte der Bleibeskopf mit seinen bizarren Felsformationen als Kultplatz und Opferplatz eine große Rolle inne.

Lage: Ca. 1 km SW des Herzbergs. Auch über den Hirschgarten zu erwandern.

Auf der Bergkuppe Reste eines keltischen Ringwalls von etwa 160 m Durch-messer und 1,4 ha Fläche, heute zu einem niedrigen, aber gut kenntlichen Steinwall zerfallen. Ein Tor im N, erkennbar an einem 3 m breiten Einschnitt. Späte Urnenfelderkultur (späte Bronzezeit),

Alter: ca. 2800 Jahre.

Wegbeschreibung: A5 bis Homburger Kreuz -> A661 bis Ausfahrt Oberursel-Nord -> nach Oberstedten bis zum Parkplatz am Hirschgarten oder am Forellengut. Wanderweg bis Bleibeskopf
 
 

Der Altkönig ist unser Hausberg


Alles Fing an im Jahr 96'. Wir lernten uns auf einer Party in Ruppertshain kennen. Feierten wilde Party's und entspannten uns in der Natur. Nach einer  Aufwärmphase von ca. 3 Jahren entschlossen wir uns, unser erstes  gemeinsames Abenteuer in British Columbia zu starten. Wir haben das Abenteuer jenseits befestigter Wege geradezu angezogen. Nach dieser erlebnisreichen Zeit waren wir süchtig nach Natur geworden.

So ergab es sich, dass wir uns den mystischen Altkönig aussuchten und ihn zu unserem Hausberg machten. Seit 99' laufen wir nun 1-2x die Woche vom Bürgelstollen aus direkt zum Altkönig.

Mittlerweile sind wir eine kleine Gruppe von 4-6 Personen, die sich regelmäßig zum Altköniglauf treffen.